Yeung Faï / National Performing Arts Center: Lifelines

Theater
Information
Genre: Theater.

Figurentheater /// mit wenig chinesischer Sprache und englischen Übertiteln

Eine Produktion des National Performing Arts Center – National Theater & Concert Hall,
Taiwan R.O.C. | in Koproduktion mit: National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), Taiwan R.O.C. | in Zusammenarbeit mit T&T Productions

Künstlerische Leitung, Direktion, Puppen- und Bühnenbilddesign: Yeung Faï | Produktion: Lee Huey-Mei | Puppenspiel: Yeung Faï, Hong Chien-tsang, Chen Jia-hao | Regieassistenz: Yoann Pencolé | Dramaturgie: Chow Ling-chih | Musik: Lin Kuei-ju | Lichtdesign: Liu Po-hsin | Videodesign: Chen Yan-ren | Animation: Hsieh Yin-ming | Requisite: Chen Kuan-lin | Kostüme: Summer Lin | Produktion, Tourmanagement: Thierry Tordjman

Deutsche Erstaufführung

In fünfter Generation einer erfolgreichen Puppenspieler-Familie wurde Yeung Faï 1964 in China geboren. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet er mittlerweile in Frankreich, doch die unauslöschbaren Spuren seines Erbes bleiben ein zentrales Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzungen. Seinem Vater – ein bekannter Puppenspieler, der während der Kulturrevolution verfolgt wurde – hat er bereits mit den 2011 in Erlangen präsentierten „Hand Stories“ ein Denkmal gesetzt. Seither gehört Yeung Faï zu den wichtigsten Puppenspielern unserer Zeit, der in seinen Inszenierungen gekonnt die Tradition des chinesischen Puppenspiels mit zeitgenössischen Einflüssen zu verknüpfen weiß.
Mit „Lifelines“ entwickelte er nun im Auftrag der National Theater & Concert Hall of Taiwan erstmalig ein Stück in seinem Heimatland mit einem überwiegend taiwanischem Team. Stets politisch, zuweilen poetisch und humorvoll reflektiert Yeung Faï in seiner neuesten Arbeit die taiwanische Kultur und ihre Identität, die in ihrer jüngeren Geschichte vor allem durch Bürgerkriege und blutige Auseinandersetzungen um die Unabhängigkeit vom Festland China geprägt wurde. In verschiedenen Sequenzen nähert sich Yeung Faï gemeinsam mit seinen Puppenspielerkollegen den Themen Krieg, Vertreibung, Exil, Tradition und Identität an und evoziert in poetischen Bildern Atmosphären einer gespaltenen Nation – ohne dabei den Anspruch zu erheben, Geschichte zu rekonstruieren.

Im Anschluss an die Vorstellung am 23. Mai findet ein Inszenierungsgespräch in englischer Sprache statt.

Zusätzliche Information:
Ermäßigung für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Sozialen / Ökologischen / Kulturellen Jahr (jeweils bis zum 30. Lebensjahr), Empfänger/innen der Grundsicherung und von ALG ll, Asylbewerber/innen und Schwerbehinderte (ab 50% GdB) und deren Begleitperson (bei Ausweis mit B-Vermerk) sowie für Inhaber/innen des Erlangen Passes.

Bitte halten Sie den Ermäßigungsnachweis am Einlass bereit und zeigen Sie diesen dem Einlasspersonal unaufgefordert vor.

Inhaber der Festivalkarte erhalten 20 % Ermäßigung. Pro Vorstellung kann die Festivalkarte nur einmal eingesetzt werden, sie ist nicht übertragbar und dem Einlasspersonal in den Theatern unaufgefordert vorzuzeigen.
Fotostrecke
Termine und Orte
keine Information vorhanden
Inserent: Reservix
Registriert: 29.01.2016, insgesamt hinzugefügt: 41468

Zuletzt aktualisiert am: 26.05.2017
zagluwka
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