Ritterschlag: Zauberschüler Harry Potter in der British Library

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Die British Library ist die Nationalbibliothek des Vereinigten Königreichs. In diese altehrwürdigen Hallen hat es nun Englands berühmtester Zauberlehrling geschafft - mit einer Ausstellung zum 20. Harry-Potter-Jubiläum.
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Die British Library ist eine der bedeutendsten Forschungs- und Universalbibliotheken der Welt. Ein Hort des Wissens. Aber auch ein Ort voller Magie. Denn viele der mittelalterlichen Manuskripte, die die Bibliothek bewahrt, sind voller phantastischer Zauberwesen - die zum Teil große Ähnlichkeit mit den magischen Figuren aus den Harry-Potter-Romanen haben. So liegt es nahe, dass der Mittelalter-Experte der Nationalbibliothek, Julian Harrison, der Kurator der Potter-Ausstellung mit dem Titel "The Magic of Harry Potter" ist. Er verspricht eine "inspirierende und unterhaltende Show", die Besuchern jeden Alters gefallen werde.
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Die berühmte British Library in London
Die Mitarbeiter der Bibliothek müssen eine Menge Spaß daran gehabt haben, die Objekte auszusuchen. Immer wieder sind sie dabei auf historische und mythologische Hintergründe gestoßen, die als Vorlage für viele Figuren und Geschehnisse in den Harry-Potter-Romanen gedient haben. "Die Harry-Potter-Geschichten sind natürlich reich an bunten Charakteren, atemberaubenden Eskapaden und magischen Figuren", so Harrison.
Viele der Wesen seien J.K. Rowlings eigene Schöpfungen. Der sagenhafte Phönix jedoch gehöre zur mittelalterlichen Mythologie dazu wie auch die Alraune, eine Wurzel, der schon in der Anitke magische Kräfte nachgesagt wurden.
Auch nach zwanzig Jahren ist die Faszination für Harry Potter und seine Zauberwelt ungebrochen. In ihren Büchern hat die Schriftstellerin Joanne K. Rowling eine in sich funktionierende Welt erschaffen, die so nah an der Realität liegt, dass man gerne auch als "Muggel" (Nichtmagier) daran glauben möchte. Die Geschichte um den Zauberschüler Harry Potter, der es schafft, nach vielen Jahren endlich seinen Todfeind und Mörder seiner Eltern zu besiegen, füllt sieben dicke Bände. Erschienen sind die Bücher zwischen 1997 und 2007, sie wurden in gut 80 Sprachen übersetzt und verkauften sich mehr als 450 Millionen Mal, in Deutschland allein 33 Millionen Mal. Die Kino-Adaptionen, mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle, spielten knapp sieben Milliarden Euro ein.
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Highlight für Potter-Fans: Ausstellung in britischer Nationalbibliothek
2016 kam das Theaterstück "Harry Potter and the Cursed Child" im Londoner Palace Theatre auf die Bühne, das Potter als erwachsenen Familienvater zeigt, der eine Menge Probleme mit seinem Sohn Albus Severus hat. Der Konflikt, den Harry Potter und seine Freunde in der Kindheit und Jugend mit dem Bösen und dessen Vertretern in der Zauberwelt ausgetragen haben, wird nun in der nächsten Generation fortgesetzt. Das Buch dazu wurde ein weiterer Bestseller.
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Die Londoner Ausstellung, die bis zum 28. Februar 2018 dauern wird, ist sicher ein weiterer Höhepunkt für Harry-Potter-Fans. Und nicht nur für die, sondern für alle, die sich für Magie, Alchemismus und Mythologie interessieren.
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Silke Wünsch    
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20 Jahre Harry Potter - die Fantreue ist ungebrochen

Niemand hätte gedacht, dass die Autorin Joanne K. Rowling mit der Geschichte um einen Zauberschüler zur Milliardärin werden würde. Und niemand hätte gedacht, dass Harry Potter so einen Kult auslösen würde.
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Das Café "The Elephant House" gilt als die Geburtsstätte von Harry Potter. Hier sind große Teile von Joanne K. Rowlings ersten Bänden der Potter-Saga entstanden. Die Idee zu der Geschichte um den Zauberlehrling war Rowling schon früher gekommen, als sie im Zug von Manchester nach London reiste und vor sich hindachte. Sie war studierte Lehrerin, Mutter eines kleinen Kindes und frisch getrennt. Sie konnte wegen des Kindes nicht arbeiten, bezog Sozialhilfe und hatte viel Zeit zum Schreiben. Den Rest besorgte ihre Phantasie.
1995 war der erste Potter-Band "Harry Potter und der Stein der Weisen" fertig. Rowling ging bei den Verlagen Klinken putzen, konnte das Manuskript schließlich an den Mann bringen und bekam den Ratschlag, es doch lieber nochmal mit einem Job zu probieren - denn von Kinderbüchern werde man nicht reich.
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Millionenschwer
Zwanzig Jahre nachdem das erste Potter-Buch am 26. Juni 1997 mit einer Auflage von 500 Stück erschienen ist, gehört Joanne K. Rowling zu den reichsten Schriftstellerinnen der Welt. In sieben Bänden hat sie eine in sich funktionierende Welt geschaffen, die so nah an der Realität liegt, dass man gerne auch als "Muggel" (Nichtmagier) daran glauben möchte. Die Geschichte um den Zauberschüler Harry Potter, der es schafft, nach vielen Jahren endlich seinen Todfeind und Mörder seiner Eltern zu besiegen, füllt sieben dicke Bände. Erschienen sind die Bücher zwischen 1997 und 2007, sie wurden in gut 80 Sprachen übersetzt und verkauften sich mehr als 450 Millionen Mal, in Deutschland allein 33 Millionen Mal. Die Kino-Adaptionen (2001 - 2011), mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle, spielten knapp sieben Milliarden Euro ein.
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Potter vs. Nintendo
Dabei kam der Erfolg nicht über Nacht. Es vergingen ein paar Jahre nach der Erstveröffentlichung, bis der Fankult endgültig einschlug. Dann aber richtig: Nach dem dritten Band war Rowling bereits so bekannt, dass das vierte Buch direkt mit Millionenauflagen auf den Markt kam. In einer Zeit, als immer mehr Computer und Spielekonsolen die kindliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten, sah man Szenen, die so gar nicht zum damaligen Zeitgeist passten: Am Erscheinungstag der neuen Potter-Bände saßen Kinder und Jugendliche schon nachts in langen schlangen vor den Buchläden - viele Geschäfte machten bereits um Mitternacht auf, um dem Ansturm begegnen zu können. Der Hype nahm bis zum Schluss kein Ende.
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Der Kult geht weiter
Auch nachdem die Geschichte erzählt war, ging der Kult weiter; das Merchandising war ein Selbstläufer geworden und Potter-Fans können sich bis heute in Vergnügungsparks oder an Potter-Pilgerstätten an die Fersen des Zauberschülers heften. Rowling hat auch ein paar "Spin Offs" geschaffen. Eins davon ist ein fiktives Schulbuch aus Potters Zauberschule "Hogwarts" und es beschreibt "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind". Daraus ist 2013 ebenfalls ein erfolgreicher Kinofilm geworden, der sogar einen Oscar erhalten hat.
Und schließlich hat Rowling im Sommer 2016 nochmal komplett neues Futter für Potter-Fans geliefert: In London wurde ein Theaterstück aufgeführt - mit dem Titel "Harry Potter und das verwunschene Kind". Es spielt 20 Jahre nach dem letzten Potter-Band. Der Zauberschüler ist erwachsen, hat eine Familie mit drei Kindern - und eine Menge Probleme mit seinem ältesten Sohn... Dazu ist auch wieder ein Buch erschienen - geschrieben wie ein Theaterstück. Aufgrund der Darstellungsform ist es zwar schwer zu lesen, dennoch gehört es in Deutschland zu den Bestsellern des Jahres 2016.
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Silke Wünsch
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Datum: 21.10.2017
Hinzugefügt:   venjamin.tolstonog
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zagluwka
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