Die neue Fußballshow 'Kick off!

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Life' mit Marc Bartra und CR7

Kick off! Life - die neue Fußballshow über das runde Leder und die Leichtigkeit des Seins. Dort wo die Philosophie keine Antworten auf die Fragen des Lebens bietet, setzen wir ein. Denn Fußball selbst ist das Leben.
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Die neue Fußballshow 'Kick off! Life' startet in ihrer ersten Folge mit Marc Bartra und Cristiano Ronaldo.
Fußball ist Leben! Dort, wo die Philosophie endet und keine ausreichenden Antworten auf die Fragen des Lebens bietet, setzt 'Kick off! Life' ein. 'Kick off! Life' erstmals am Donnerstag, den 17. August, auf Youtube und Facebook sowie im Fernsehen.
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YouTube und TV
Das Team der Sportredaktion um Henning Hesse, Philipp Engelhardt und Marc Friedrich entwickelte das neue Magazin, das auf den Sendeplatz des Bundesliga-Magazins Kick off! Countdown rückt. Das Ergebnis: eine unkonventionelle Fußballshow mit Hintergrundstücken und auch der Humor kommt nicht zu kurz. "Erstmals bietet die DW ein Fußballmagazin, das zeitgleich auf Youtube und im TV zu sehen ist." sagt Matthias Frickel, stellvertretender Redaktionsleiter, der das Projekt initiiert hat.
Jeden Donnerstag beschäftigt sich 'Kick off! Life' mit einem anderen Themenschwerpunkt: zum Beispiel mit Fans, der Liebe, Geld, Versagen, Heimat und Glück.
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Being Ronaldo
Reporter sprechen mit deutschen und ausländischen Stars über ihren Beruf, ihre Motive, ihre Wünsche, fragen nach Höhen und Tiefen. In der Rubrik "Global Talk" tauschen sich Fans aus aller Welt aus.
"Life is a pitch" spürt weltweit die  ungewöhnlichsten Spielfelder auf. "Singing Fanclubs" präsentiert Woche für Woche ambitionierte Fußballfans, die sich für ihren Verein die Seele aus dem Leib singen. In "Being Ronaldo" schaut die Redaktion auf das Leben aus der Perspektive des portugiesischen Weltfußballers. Hinter allem stehen die großen Fragen des Lebens. Das und noch viel mehr jede Woche in unserer neuen Fußballshow 'Kick off! Life'.
"Wir holen unsere Zuschauer da ab, wo sie zu Hause sind. Fußballfans in aller Welt leben im Netz und sitzen nicht nur vor dem Fernseher", sagt Henning Hesse. "Jetzt schicken wir ihnen die Welt des Fußballs und die Bundesliga auf ihr Smartphone." Die gesamte Sendung ist bei Youtube abrufbar und zudem in Auszügen auf Facebook und Twitter  verfügbar.
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Nachdenklicher BVB-Star
Kick off! Life widmet seine Premiere dem Thema Fans. Denn in kaum einer anderen Sportart gibt es eine solch ausgeprägte Fankultur wie im Fußball.
Dortmunds Abwehrspieler Marc Bartra, der bei einem Bombenattentat im April verletzt wurde, spricht im Interview auf der Südtribüne des Dortmunder Fußballtempels über die Zeit nach dem Attentat: "Als ich beim Super-Cup Anfang August den Elfmeter verschossen habe, war ich so am Boden zerstört, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Aber mein letzter Gedanke war: Marc, nach allem, was du überstanden hast, nach der Angst - wie kannst du dich über einen verschossenen Elfmeter ärgern?" 
Die dunkle Seite der Fankultur wird in einer Reportage über Eintracht-Frankfurt-Hooligans hinterfragt. Dazu sprach ein Reporter mit mehreren Hooligans.
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Linda Jakobsen, Matthias Frickel    
http://p.dw.com/p/2iPMJ
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Marc Bartra - Liebling der Dortmund-Fans

Nur wenige Klubs können mit einer vergleichbaren Fanbasis wie Borussia Dortmund aufwarten. Die DW hat mit dem BVB-Verteidiger Marc Bartra gesprochen: Über die Fans, ihre Leidenschaft und das Bus-Attentat im April.
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Nur wenige Städte verbinden den Alltag und das schöne Spiel so nahtlos wie die Ruhrgebietsmetropole Dortmund. Die Farben Schwarz und Gelb dominieren die Straßen, in den Kneipen und auch an Orten, an denen eigentlich nicht Fußball spielen kann. Bei solch enthusiastischen Fans ist es kein Wunder, dass der frühere Barcelona-Spieler Marc Bartra in Dortmund mehr als glücklich ist und die Stadt als seine neue Fußball-Heimat bezeichnet. Bartra kommt das schnelle Angriffsspiel des BVB - ein Markenzeichen des Klubs - ganz offensichtlich zupass. Aber der wahre Grund, weshalb er in die Ruhrregion gekommen ist: Dortmund ist für ihn mehr als ein Verein.
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Deutsche Welle: - Was hat Sie dazu bewegt, zu Borussia Dortmund zu gehen?
Marc Bartra: - Bevor ich hierher gekommen bin, habe ich ein paar Videos der Dortmund-Fans gesehen, von der Atmosphäre hier. Ich habe sofort Gänsehaut bekommen. Das war's!
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-Wie ist Ihr Kontakt zu den Fans?
-Die Fans sind total wichtig! Ich bin davon überzeugt: Wenn du Liebe gibst, bekommst du Liebe zurück. Du erntest immer, was du säst. Und während des Spiels musst du Selbstvertrauen haben. So gewinnst du die Fans für dich. Und das wiederum gibt dir dann noch mehr Selbstvertrauen. Glaube an dich, und du wirst den Glauben der Fans gewinnen.
Ich hatte eine fantastische Zeit in Barcelona. Aber was ich hier in Dortmund erlebt habe, als ich nach meiner Verletzung zurückkam, das war völlig neu für mich. Da hatte ich gerade einen furchtbaren Monat hinter mir.
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-Wie haben Sie den 11. April 2017 erlebt? Und was hat sich in Dortmund nach dem Bombenanschlag auf den BVB-Teambus geändert? Sie sind verletzt worden bei diesem Anschlag.
-Ich konnte es nicht fassen! Es gibt keine Worte, um das zu beschreiben. In den ersten Stunden und Tage im Krankenhaus habe ich versucht, nicht daran zu denken. Ich wollte einfach vergessen, wo ich war.
Dann habe ich angefangen, fernzusehen und Social Media zu verfolgen, habe gesehen, wie Menschen sich gegenseitig unterstützt haben. Es hat mich so beeindruckt, wie unsere Fans die Monaco-Fans zu sich nach Hause eingeladen haben. Das hat mich sehr berührt. Wenn du wirklich harte Zeiten wie diese erlebt hast, dann weißt du die Menschen zu schätzen, die dich unterstützen und dich mögen. Und das alles ist während meines ersten Jahres hier beim BVB passiert.
Als ich wieder auf das Spielfeld zurückgekehrt bin - das war unglaublich. Ich habe Gänsehaut bekommen, als alle Fans meinen Namen gesungen haben. Nach dem Spiel bin ich zu den Fans gegangen. Diesen Moment werde ich nie vergessen.
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-Wie würden Sie den typischen Dortmund-Fan beschreiben?
-Als loyal. Das ist das treffende Wort. Loyal, ohne Bedingungen. Wir hatten viele Glückssträhnen. Aber selbst wenn wir mal zwei, drei Spiele verloren haben oder als wir gegen den FC Bayern verloren haben - die Fans muntern uns immer auf.
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-Sie gehören zu den Lieblingsspielern vieler BVB-Fans. Besonders junge Mädchen tragen das Trikot mit Ihrem Namen.
[lacht]. -Davon weiß ich nichts. Ich habe echt keine Ahnung. Da müsst ihr die Mädchen fragen. Aber ich glaube, da ist nichts Schlechtes dran.
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-Was wäre der Fußball ohne die Fans?
-Das wär dann wirklich kein Fußball mehr. Das Spiel lebt von den Fans!
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Marc Bartra ist ein katalanischer Verteidiger. Mit elf Jahren spielte er in Barcelonas Jugendakademie. Als Erwachsener war er vier Spielzeiten er beim FC Barcelona unter Vertrag, bevor er 2016 zu Dortmund wechselte. Am 11. April 2017 wurde sein Arm beim Bombenanschlag auf den BVB-Teambus verletzt.
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Das Interview führte Israel Dehesa
http://p.dw.com/p/2iQIg
Datum: 19.08.2017
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