Die Welt ist zum Schnurren: Internationaler Katzentag

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Der 8. August ist komplett für die Katz, denn er steht ganz im Zeichen der haarigen Vierbeiner. Der Internationale Weltkatzentag wird gefeiert. Auch in Videos und im Kino haben es die Schnurrer schon weit gebracht.
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Elf Kult-Katzen
Widerstand ist zwecklos
Er führt die schwierigsten Aufträge aus, er bringt die miesesten Typen zur Strecke. Er ist edler spanischer Herkunft, er ist schnell, seine Krallen sind scharf wie Rasierklingen. Er ist "Der gestiefelte Kater" und das Einzige, was ihn umhaut, ist, wenn er ein Fellknäuel ausspeien muss. Seine Rolle in den "Shrek"-Filmen war so erfolgreich, dass er sogar einen eigenen Spielfilm bekommen hat.
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Katzen brauchen furchtbar viel Musik
1970 erobert die feine, alleinerziehende Katzendame Duchesse mit ihren drei Kindern die Kinoleinwände. Sie stoßen auf den Straßenkater Thomas O'Malley und einen wilden Haufen Jazz-verrückter Katzen. Natürlich geht es in dem Disney-Streifen "Aristocats" um einen Bösewicht, viel Jazzmusik und natürlich Mondschein und Liebe im Paris der 1920er Jahre.
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Cats and Drugs and Rock'n'Roll
Fritz the Cat ist in den 1970ern Kult. Diese Anarcho-Katze stammt aus der Feder von Comiczeichner Robert Crumb: Ein sex- und drogensüchtiger Kater, der sich saufend und kiffend durchs Leben schlägt, Sexparties feiert und schließlich zum Bombenleger wird. 1971 wird der Comic-Strip verfilmt. Es ist der erste Zeichentrickfilm überhaupt, in den man erst ab 18 darf.
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Die schlechtgelaunteste Katze ever
Was wäre das Netz ohne Katzencontent? Die berühmteste Web-Katze "Grumpy Cat" (mürrische Katze) verdankt ihren Gesichtsausdruck einem genetischen Defekt. Was in ihrem Fall Glück gebracht hat: Grumpy ist ein Internet-Hype, ihre Besitzer sind durch die Vermarktung reich geworden. Die Katze wird mit Preisen überhäuft, unter anderem für das "Meme of the Year 2013".
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..und hier die Luxusvariante
Choupette ist Karl Lagerfelds Muse. Wo er ist, ist die feine Dame auch. Im extra für sie gestylten Transport-Täschchen, mit zwei Zofen, einem Koch und einem Bodyguard. Choupette modelt, twittert und führt ein ganz normales Luxusleben. Eine It-Cat eben.
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Eine tragische Figur
Kater Sylvester hat nur ein einziges Ziel: den kleinen gelben Kanarienvogel Tweety zu fangen und zu verspeisen. Doch der Vogel ist immer etwas schneller als der Kater. Was besonders nervtötend ist: Tweety weiß auch immer alles besser. Und treibt Sylvester regelmäßig in den Wahnsinn. Die beiden gehören zu dem Warner-Trickfilm-Ensemble "Looney Tunes".
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Katz und Maus
Zwischen 1940 und 1967 macht das Comic-Paar Tom und Jerry die Kinoleinwände unsicher, bis sie später ins Fernsehen kommen, 1976 in Deutschland. Die Story ist auch hier denkbar einfach: Tom will Jerry fangen, Jerry entkommt. Bei den wilden Jagden schrecken beide nicht vor Gewalt zurück, regelmäßig gehen Sprengsätze hoch. Sieben Kinofolgen bekommen den Oscar, sechs weitere sind nominiert worden.
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Frech, fett und faul
Der fette Kater Garfield ist ein Comicstar aus den späten 1970ern. Er lebt mit dem dümmlichen Hund Odie und dem Außenseiter Jon zusammen. Die beste Umgebung für eine gelangweilte, zynische Katze: Jon und Odie bekommen es nämlich immer ab, wenn Garfield etwas nicht passt. 2004 kommt der lasagnesüchtige Kater ins Kino, zwei Fortsetzungen folgen.
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Der sprechende Kater
In der Kinderbuch-Reihe "Pettersson und Findus" mischt der quirlige Kater Findus sein betagtes Herrchen richtig auf. Er hat nur Blödsinn im Kopf, aber wirklich böse ist ihm keiner. Findus kann nur mit anderen Tieren sprechen, der einzige Mensch, mit dem er sich unterhält, ist "sein alter Mann" Pettersson. Die Bücher des schwedischen Autoren Sven Nordqvist gibt es auch in der Zeichentrickversion.
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Ein Traum in Pink
Sie polarisiert wie keine andere Modekatze: "Hello Kitty" ist der Renner in Mädchenzimmern, sie ist kitschig und eine weltberühmte Marke. Es gibt kaum einen Gegenstand ohne Hello-Kitty-Label: Kinderkassettenrekorder, Gitarren, Taschen, Möbel und Totenköpfe. Während die Zielgruppe (jung, weiblich) verrückt danach ist, stößt dieses Katzendesign woanders eher auf Ratlosigkeit.
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Katze und Bösewicht
Der böse Schurke Blofeld ist James Bonds schlimmster Feind. In verschiedenen Abenteuern des 007-Agenten taucht der glatzköpfige Unhold auf, meistens sitzt er in irgendeinem opulenten geheimen Versteck, wo weitere Bösewichte ebenso böse Maschinen bauen. Blofeld hat immer eine weiße Perserkatze auf dem Schoß, die er zärtlich krault. Das macht ihn doppelt unheimlich.
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Silke Wünsch
http://www.dw.com/de/die-welt-ist-zum-schn...ntag/a-40004397
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Am heutigen Tag kommt also dem liebsten Haustier des Menschen wieder besondere Aufmerksamkeit zu: Es ist Internationaler Katzentag. Den gibt es seit genau 15 Jahren. Aber wer ihn eingeführt hat, weiß eigentlich niemand so genau. Nicht einmal der International Fund for Animal Welfare (IFAW), den manche als Initiator bezeichnen, möchte sich nicht mit diesen Lorbeeren schmücken.
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13,4 Millionen Hauskatzen in Deutschland
Wie dem auch sei – die Katze führt die Rangliste der beliebtesten Haustiere unangefochten an. In Deutschland gabt es im vergangenen Jahr 13,4 Millionen, so der Industrieverband Heimtierbedarf. Das bedeutet: In jedem fünften Haushalt lebt eine Katze. Tierschützer gehen zudem von rund zwei Millionen wildlebenden, herrenlosen "Minitigern" aus. Nur zum Vergleich zur Zahl der Katzen: die Zahl der Hunde in Deutschland liegt bei weit abgeschlagenen 8,6 Millionen.
Keine Frage: Katzen berühren die Seele des Mensch, sind für viele Gefährte und Partner auf vier Pfoten. In Geschichten, Comics und im World Wide Web werden sie gerne präsentiert und auch mal überhöht dargestellt. Phänomenale Exemplare dieser Spezies haben es längst ins Fernsehen und auf die Kinoleinwand geschafft.
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Klaus Krämer
http://p.dw.com/p/2hqyD
Datum: 10.08.2017
Hinzugefügt:   venjamin.tolstonog
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